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Zur Lage des akademischen Mittelbaus in der Schweiz

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Zur Lage des akademischen Mittelbaus in der Schweiz

The situation of the non-professorial academic staff in Switzerland

Erfassungsnr.: 20105344
Stand der Forschungsarbeit: keine Angabe
Laufzeit von: 2007/01
Laufzeit bis: 2009/12
Art der Forschung: Auftragsforschung
Status 1: f fertig
Status 2: 22 f-fertig, i-fertig

Institutionen

Forschungseinrichtung:Actionuni (Fribourg)
Auftraggeber:Staatssekretariat für Bildung und Forschung -SBF- (Bern)
Auftraggeber:keine Angabe
Finanzierer: Auftraggeber

Beteiligte Personen


Leitung:Christopher Young
Bearbeitung:Philippe Curty
Bearbeitung:Matthias Hirt
Bearbeitung:Katja Wirth-Bürgel

Inhalt

Deutsch:

Dieser Bericht beschreibt und analysiert zum ersten Mal seit 1997 (vgl. 98: 025) die Lage des Mittelbaus der universitären Hochschulen der Schweiz. Es ging darum, aktuelle und detaillierte Informationen über die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen der Mittelbauangehörigen und der Doktorierenden an den universitären Hochschulen der Schweiz zu gewinnen. Die Daten wurden mit Hilfe eines Online-Fragebogens gewonnen. Über alle Hochschulen hinweg betrug der Rücklauf mit (nach konservativen Kriterien als gültig erachteten) 7.204 Fragebögen ca. 24%. Die Ergebnisse machen etwa deutlich, dass Doktorierende im Durchschnitt monatlich zwischen 3.500 und 4.900 Franken verdienen, wobei deutliche Schwankungen aufgrund der Fachbereichszugehörigkeit festzustellen sind. Die besten Löhne werden in Fächern bezahlt, wo die Studienabgänger ohne viel Mühe eine gutbezahlte Anstellung finden. Viele Doktorierende sind nicht in der Lage, aus ihrer wissenschaftlichen Arbeit alleine ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Je nach Fachbereich nennen 15 bis 26% auch Ersparnisse oder die Familie als Herkunft ihrer finanziellen Mittel. Der Anstellungsgrad spiegelt nicht die tatsächlich zu leistende Arbeitszeit wider; diese überschreitet die entlöhnte Zeit deutlich. Im Bereich der Karriereplanung existieren für den gesamten Mittelbau je nach Fachbereich abweichende Erwartungen bezüglich der Chancen, ausserhalb der Hochschule eine Stelle zu finden, einen höheren Lohn zu erhalten oder sich weiterzubilden oder umschulen zu lassen, um eine interessante Stelle zu bekommen. Mittelbauangehörige der Geistes- und Sozialwissenschaften haben zu all diesen genannten Dimensionen die negativste Einschätzung. Auf der anderen Seite haben 52% dieses Fachbereichs die Erwartung, in fünf Jahren noch an einer Hochschule zu sein, während dies in den Wirtschafts-, den Rechts- und in den Technischen Wissenschaften nur ein Drittel plant.



Geographischer Raum: Schweiz
Schlagwörter: Hochschule, Akademiker, Akademikerin, Angestellter, Lohn, Studium, Ausbildung, technische Ausbildung, Online-Befragung, Bestandsaufnahme, Promotion, Hochschulforschung, Geisteswissenschaft, akademischer Mittelbau, Rechtswissenschaft, Lebenssituation, Wirtschaftswissenschaftler, Schweiz, Sozialwissenschaft, vergleichende Forschung
Hauptklassifikation: Bildungswesen tertiärer Bereich
Klassifikation: Bildungs- und Erziehungssoziologie, Arbeitsmarktforschung
Methode: Befragung, anwendungsorientiert, empirisch, empirisch-quantitativ

Datengewinnung

 

Standardisierte Befragung, schriftlich

Stichprobengröße:7.204 -ausgewertete Fragebögen-, 24% -Rücklauf-
Erhebungseinheiten:Online-Fragebogen

Veröffentlichungen

  • Young, Chris; Curty, Philippe: Hirt, Matthias; Wirth-Bürgel, Katja: Zur Lage des akademischen Mittelbaus: Befragungsstudie an den kantonalen Universitäten und ETH. Schlussbericht zuhanden des Staatssekretariats für Bildung und Forschung. Bern: Staatssekretariat für Bildung und Forschung, 100 S.

Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere

keine Angabe



Informationsquelle: Schweizer Stiftung für die Forschung in den Sozialwissenschaften, Erhebung 2010 (10598)
Schweizer Stiftung für die Forschung in den Sozialwissenschaften ID: 10598