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Solution Cycle (Lern - und Lösungszyklus) - Entwicklung und Optimierung eines universell einsetzbaren Prozessdesigns

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Solution Cycle (Lern - und Lösungszyklus) - Entwicklung und Optimierung eines universell einsetzbaren Prozessdesigns

Solution Cycle (learning- and solving cycle) - development and optimization of a universally applicable process design


Erfassungsnr.: 20051645
Stand der Forschungsarbeit: unbestimmt
Laufzeit von: 1998/04
Art der Forschung: keine Angabe
Kontakt:

Leiter (E-Mail: bergmann@nullwiwi.marketing.uni-siegen.de)

Institutionen

Forschungseinrichtung:Fach BWL Lehrstuhl Innovations- und Kompetenzmanagement (Siegen)
Forschungseinrichtung:COINCO - die Unternehmerberatung (Köln)
Auftraggeber:keine Angabe
Finanzierer: keine Angabe

Beteiligte Personen


Leitung:Prof. Dr. Gustav Bergmann
Bearbeitung:Dipl.-Wirtsch.-Ing. Gerd Meurer
Bearbeitung:Prof. Dr. Helmut Aufenanger

Inhalt

Deutsch:

Ausgehend von zentralen Problembeschreibungen wird hier ein übergreifendes Modell der Prozess- und Projektsteuerung erarbeitet, welches auf systemischen und gestaltorientierten Grundlagen basiert. Das achtphasige lösungsorientierte Vorgehen stellt eine Unit of Work in drei Modi dar. Im Perceptive Mode werden die Marktanforderungen mittels Scanning und Monitoring (Awareness) aufgenommen sowie Kontext- und Aufgabenprämissen präzisiert. Es wird im Sinne von Gregory Bateson Wissen generiert (Lernstufe 0). Eines der wichtigsten Ergebnisse ist das Field Detecting. Hierbei wird versucht, aus den vielfältigen komplizierten Problemsichten, die gemeinsame Figur zu formen. Es wird also bestimmt, auf welchem Feld sich die wesentlichen Aufgaben befinden. Gleichfalls gilt es, eine erreichbare Vision zu formulieren. Wenn die zu lösende Aufgabe allen Beteiligten klar vor Augen steht, entwickelt sich oft ein gewisses "Flowgefühl". Alle wissen worum es geht und die Ziele erscheinen erreichbar. Die oft komplizierten Probleme können unergründlich einfach gelöst werden. Der sich anschließende Creative Mode dient der Lösungskreation, der vertiefenden Planung von Interventionen sowie der aktiven Veränderung (Lernstufe 1). Es wird kreiert, ausprobiert und realisiert. Im abschließenden Reflective Mode steht die Beobachtung der Veränderungen (Contact) im Vordergrund. Die Erfahrungen werden zu Mustern und Regeln systematisiert (Solution), der Projektabschluss gefeiert und die lernorientierte Reflexion der Geschehnisse (Closure) manifestiert (Lernstufe 2). Das Solution Cycle Konzept wird zur Zeit auf spezifische Bereiche konkretisiert. So zum Beispiel das Innovationsmanagement und die werbliche Kommunikation. Grundlegend dargestellt ist er in: Bergmann, G.: Kunst des Gelingens. Sternenfels 2. Aufl. 2001. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit dem Gestalt Institute of Cleveland, USA.



Grundlegender theoretischer / methodischer Ansatz (Forschungsparadigma): Grundlagenforschung
Schlagwörter: Prozessmanagement, Prozess, Management, Projektmanagement, Optimierung, lernende Organisation, Projektplanung
Hauptklassifikation: 1090401: Management
Methode: anwendungsorientiert, Grundlagenforschung

Datengewinnung

Veröffentlichungen

  • Bergmann, Gustav: Die Kunst des Gelingens. Wege zum Vitalen Unternehmen. Verl. Wissenschaft und Praxis 2001, 324 S. ISBN 3-89673-125-4.
  • Bergmann, Gustav; Meurer, Gerd (Hrsg.): Best patterns marketing. Erfolgsmuster für Innovation-, Kommunikations- und Markenmanagement. Neuwied: Luchterhand in Wolters Kluwer Deutschland 2002. ISBN 3-472-04898-0.

Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere

keine Angabe



Informationsquelle: GESIS, Forschungserhebung 2005
Alte Erfassungsnr.: 20009124, 20020770, 20033655, 20040508