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Die Bedeutung des Faches Theater in der Wahrnehmung von Theater spielenden Schülern und Schülerinnen hinsichtlich persönlicher, sozialer und ästhetischer Bildungserfahrungen - oder kurz: Wozu das Theater?

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Die Bedeutung des Faches Theater in der Wahrnehmung von Theater spielenden Schülern und Schülerinnen hinsichtlich persönlicher, sozialer und ästhetischer Bildungserfahrungen - oder kurz: Wozu das Theater?


Erfassungsnr.: 20151312
Stand der Forschungsarbeit: laufend
Art der Forschung: Sonstiges
Status 1: f fertig
Status 2: 22 f-fertig, i-fertig

Institutionen


Forschungseinrichtung:Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Würzburg)
Forschungseinrichtung:Institut für Sonderpädagogik Lehrstuhl für Sonderpädagogik 05 Pädagogik bei Verhaltensstörungen (Würzburg)
Auftraggeber:keine Angabe

Beteiligte Personen


Bearbeitung:Dagmar Zeller-Dittmer

Inhalt

Deutsch:

Ziel der Dissertation ist es, Bildungserfahrungen im Zusammenhang mit der Erfahrung des Theaterspielens bei Schülerinnen und Schülern zu untersuchen. Speziell geht es um das Theaterspielen an öffentlichen Schulen in Theatergruppen. Die in der Studie untersuchten Schülerinnen und Schüler (bis dato 123) befinden sich im Altersspektrum von 10 bis 19 Jahren.

Methodisch betrachtet ist über freie Assoziationen der Schüler unter Einbeziehung bisheriger Forschungsergebnisse ein Fragebogen mit 32 Items mit 4-stufigen Likertskalen und zwei offenen Fragen entstanden.

Bisherige Forschungsergebnisse vgl. Hoppe (1985) sprechen in diesem Zusammenhang von Theater als Lernform, die Erfahrungszuwächse im psycho-sozialen Bereich anregt. Theaterspiel ermöglicht – meiner hypothetischen Setzung nach - jedoch auch immer spezifische ästhetische Erfahrungen. So kann man theaterpädagogisch angeleitete Rollenarbeit als kunstbezogene Betätigung im gestalterischen Freiraum und zugleich als eine Art Bastelarbeit am Selbst und dessen Umfeld auffassen. Der Spieler entwirft aufgrund der Beschäftigung mit verschiedenen Rollen und Wirklichkeiten eine Kunstfigur und bastelt zugleich an Entwürfen zur eigenen Identität (vgl. auch Weintz 2008).

Solche Erfahrungszuwächse in Bildungsprozessen die eigene Person betreffend, das Gruppenerleben betreffend sowie auch der Anstoß zu ästhetischen Bildungsprozessen sollen mit dieser Arbeit weiter erforscht werden. Dabei ist eine Verbindung von quantitativer (Fragebögen) und qualitativer Methodik (vertiefende Interwies) angedacht.



Hauptklassifikation: 10615: Lehrende, Erziehende, Lernende

Datengewinnung

Veröffentlichungen

keine Angabe

Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere

keine Angabe



Informationsquelle: GESIS, Forschungserhebung 2015/ SOFISwiki