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Bildung PRO Demokratie - Umgang mit Diversität, Rassismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

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Bildung PRO Demokratie - Umgang mit Diversität, Rassismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit


Erfassungsnr.: 20160098
Stand der Forschungsarbeit: abgeschlossen
Laufzeit von: 2015/01
Laufzeit bis: 2016/03
Art der Forschung: gefördert
Status 1: f fertig
Status 2: 22 f-fertig, i-fertig
Kontakt:

Grawan, Florian (E-Mail: florian.grawan@nullinterpaed.uni-hannover.de)

Institutionen


Forschungseinrichtung:Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Hannover)
Forschungseinrichtung:Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung Arbeitsstelle "Diversität, Migration, Bildung" (Hannover)
Forschungseinrichtung:Zentrum Demokratische Bildung (Wolfsburg)
Finanzierer:Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (Hannover)
Auftraggeber:keine Angabe

Beteiligte Personen


Bearbeitung:Florian Grawan (Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung Arbeitsstelle "Diversität, Migration, Bildung" (Hannover))
Leitung:Reinhard Koch (Zentrum Demokratische Bildung (Wolfsburg))
Bearbeitung:keine Angabe

Inhalt

Deutsch:

Bereits vor der Aufdeckung der von einer rechtsterroristischen Zelle (NSU) verübten Mordserie in Deutschland zeigten sozialwissenschaftliche Studien: In der Mitte der Gesellschaft ist ein Potential für Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rassismus vorhanden. Im Rahmen des Projekts 'Bildung PRO Demokratie - Umgang mit Diversität, Rassismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit' werden diese Ergebnisse zunächst zentral gebündelt. Daraus wird anschließend ein Curriculum entwickelt, das in interdisziplinären Modulen über die theoretischen Hintergründe, Erscheinungsformen und Handlungspraxen aufklärt. Hierbei wird bewusst ein Paradigmenwechsel aus der Bildungsarbeit übernommen, indem eine Perspektive 'PRO Demokratie und Diversität' eingenommen wird.

Im Sommersemester 2015 wurde das Curriculum in einer Pilotphase mit Partizipant*innen aus dem Kreis der Offenen Hochschule durchgeführt. Neben Teilnehmer_innen an Maßnahmen des 2. Bildungsweges, des 'Freiwilligen sozialen Jahres' (FSJ) und Multiplikator_innen aus Qualifizierungsmaßnahmen, waren ferner Abiturient*innen aus dem Kontext der Studienberatung der Leibniz Universität Hannover als Zielgruppe markiert.



Geographischer Raum: Niedersachsen (Offene Hochschule Niedersachsen, Bundesrepublik Deutschland)
Grundlegender theoretischer / methodischer Ansatz (Forschungsparadigma):
  • Diversity Education,
  • Rassismuskritik,
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit,
  • Othering
Zeitraum: 2015-2016
Stichworte: Rassismus, Rechtsextremismus, Bildungsarbeit, Fortbildung, Erwachsenenbildung, Rassismuskritik, Antimuslimischer Rassismus, Diversität, Diversity Education
Hauptklassifikation: 10611: Bildungswesen quartärer Bereich, Berufsbildung
Klassifikation: 10504: politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur

Datengewinnung

Veröffentlichungen

  • Abschlussbericht. April 2016

Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere

  • Zwischenbericht zur Durchführung der Fortbildung.



Informationsquelle: GESIS, Forschungserhebung 2016/ SOFISwiki