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Begleitforschung zum "Nachsorgeprojekt Chance"

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Begleitforschung zum "Nachsorgeprojekt Chance"

Evaluation research on the project "Assistance for young convicts after their release from prison"


Erfassungsnr.: 20152028
Stand der Forschungsarbeit: abgeschlossen
Laufzeit von: 2005/12
Laufzeit bis: 2010/11
Art der Forschung: gefördert
Status 1: f fertig
Status 2: 22 f-fertig, i-fertig
Kontakt:

Prof. Dr. Hermann, Dieter (E-Mail: hermann@nullkrimi.uni-heidelberg.de)

Institutionen


Forschungseinrichtung:Institut für Kriminologie (Tübingen)
Forschungseinrichtung:Institut für Kriminologie (Heidelberg)
Finanzierer:Land Baden-Württemberg Ministerium für Justiz (Stuttgart)
Auftraggeber:keine Angabe

Beteiligte Personen


Leitung:Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner (Institut für Kriminologie (Tübingen))
Leitung:Prof. Dr. phil. Dieter Hermann (Max-Weber-Institut für Soziologie (Heidelberg))
Leitung:Prof. Dr. iur. Dieter Dölling (Institut für Kriminologie (Heidelberg))
Bearbeitung:keine Angabe

Inhalt

Deutsch:

Im 'Nachsorgeprojekt Chance', einem Modellprojekt des Justizministeriums Baden-Württembergs, wird jungen Strafgefangenen eine besonders intensive Betreuung im Übergang vom Strafvollzug in die Freiheit angeboten. Ziel der Begleitforschung ist es zu ermitteln, welche Strafentlassene durch das Nachsorgeprojekt erreicht werden, welche Nachsorgemaßnahmen in dem Projekt ergriffen werden, wie die Beteiligten das Projekt beurteilen und ob durch das Projekt die Situation der Strafentlassenen in kriminologisch relevanten Merkmalen beeinflusst wird. Durch die Klärung dieser Fragen soll eine empirisch abgesicherte Grundlage für die Beurteilung des Projekts geschaffen werden. Die Tübinger Forschung ist Teil einer breiter angelegten wissenschaftlichen Evaluation der Wirkungen des Interventionsprojektes auf die daran beteiligten Strafentlassenen.

Informationen zum 'Nachsorgeprojekt Chance'



Grundlegender theoretischer / methodischer Ansatz (Forschungsparadigma): Die quantitativen Erhebungen werden vom Institut für Kriminologie in Heidelberg durchgeführt. Die Tübinger Forschergruppe ist für Durchführung und Analyse des qualitativen Teils verantwortlich. Erfahrungen mit und die Bewertung des Projektes durch die verschiedenen am Nachsorgeprojekt beteiligten Akteure werden mit folgenden Erhebungen ermittelt: Interviews mit teilnehmenden Probanden am Ende ihrer Nachsorgezeit, Gruppendiskussionen mit Sozialarbeitern im Vollzug, Interviews mit Nachsorgebetreuern, Interviews mit Vertretern von Verbänden, die das Projekt koordinieren und Interviews mit verschiedenen Praktikern der Justiz (Richter, Staatsanwälte, Bewährungshelfer).
Schlagwörter: Betreuung, Baden-Württemberg, Bundesrepublik Deutschland, Freiheit, Bewährungshilfe, Straffälligenhilfe, Strafgefangener, Strafentlassung, Modellversuch
Hauptklassifikation: 20600: Sozialarbeit und Sozialpädagogik
Klassifikation: 10214: Kriminalsoziologie, Rechtssoziologie, Kriminologie
Methode: Befragung, anwendungsorientiert, empirisch, Gruppendiskussion, Evaluation, empirisch-qualitativ, empirisch-quantitativ

Datengewinnung

 

Qualitatives Interview

Stichprobengröße:50
Erhebungseinheiten:entlassene Strafgefangene, Sozialarbeiter, Strafjuristen
Auswahlverfahren:total
 

Standardisierte Befragung - schriftlich

Stichprobengröße:200
Erhebungseinheiten:Sozialarbeiter im Strafvollzug, entlassene Strafgefangene, Betreuer entlassener Strafgefangener
Auswahlverfahren:total
Feldarbeit erfolgte durch: Mitarbeiter/-innen des Projekts

Veröffentlichungen

  • Dölling, Dieter; Kerner, Hans-Jürgen: Das banden-württembergische Nachsorgeprojekt Chance. in: Dessecker, Axel; Sohn, Werner (Hrsg.): Rechtspsychologie, Kriminologie und Praxis. Festschrift für Rudolf Egg zum 65. Geburtstag. Wiesbaden: Eigenverl. Kriminologische Zentralstelle e.V. 2013, S. 133-145.

Berichte, Manuskripte, Arbeitspapiere

nein



Informationsquelle: GESIS, Forschungserhebung 2015/ SOFISwiki
Alte Erfassungsnr.: 20078346, 20081207, 20092101, 20102000